Crossing Over: Jubiläumskonzerte mit Chorason

Freitag, 20.10.2017 & Samstag, 21.10.2017
Turnhalle Mainstockheim
Beginn 19:30 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr
€ 15 und 13 bzw. ermäßigt € 13 und 11
Karten – und Platzreservierung empfohlen: Sie erreichen uns (ab 23.09.) unter E-Mail: info@stimmvereinigung.de oder Tel. 09321 / 23689.

„Crossing Over“ – der Titel verspricht eine interessante Mischung aus verschiedenen Stilrichtungen und Genres. Anspruchsvolle Arrangements bekannter Lieder wie „Lucky Man“ von Emerson, Lake and Palmer, „Rehab“ von Amy Winehouse oder Songs von Manfred Man und Revolverheld wechseln mit eher klassischen Werken von Morten Lauridsen („Sure on this shining night“) und Danny Elfman (Komponist von Filmmusik) ab.
„Der Begriff Crossover beschreibt musikalisch die Vermischung unterschiedlicher Musikstile, wie z. B. Klassik mit Pop. Wir gehen jedoch noch einen Schritt weiter und mischen darüber hinaus Altes mit Neuem sowie leichte Kost mit inhaltlich Anspruchsvollem“, beschreibt Uwe Ungerer seine Programminhalte. Gleichzeitig aber stammt der Begriff auch von einem Werk für Solo-Tenor, Chor und Orchester, das bei den Konzerten uraufgeführt wird: das Oratorium Crossing Over - Ein Oratorium für den Frieden, komponiert von Uwe Ungerer, der zum Titel anmerkt: "Es widmet sich nicht vorrangig dem äußeren, politischen Frieden, sondern dem inneren Frieden eines jeden Menschen“.
Die Texte des Oratoriums entnahm der Komponist unter anderem einem Sonett von William Shakespeare oder auch geistlichen und spirituellen Quellen. „Einen Psalmtext aus dem Alten Testament mit einem buddhistischen Mantra zu vereinen, das reizte mich sehr."
Es beinhaltet ebenso Anklänge an traditionelle Chormusik sowie an zeitgenössische Musikrichtungen unterschiedlicher Ausprägung. Geschrieben hat Uwe Ungerer das Werk anlässlich des Chorjubiläums für seinen Konzertchor Chorason, dem es auch gewidmet ist. Den Solo-Part beim Oratorium „Crossing Over“ übernimmt der junge Sänger Timo Weinkirn, der viele Jahre in Ungerers Chören Young Harmony und Chorason gesungen hat und zur Zeit an der Popuniversität in Mannheim studiert.

In bewährter Weise werden bei vielen anderen Liedern des Programms solistische Einlagen aus den eigenen Reihen des Chores zu hören sein, unterstützt von einem hochkarätigen Instrumentalensemble. Als Konzertmeister konnte Nikolay Leschenko, mit verschiedenen Preisen ausgezeichneter Violonist und Pianist, gewonnen werden, der in der Vergangenheit bereits mehrfach mit Chordirektor Uwe Ungerer zusammen gearbeitet hat.
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