Wahl zum Stellplatz des Jahres 2016
Mainstockheim ist bei der Wahl dabei.Welch eine Auszeichnung!
promobil-Leser wählen ihre Lieblings-Stellplätze.
Die Stellplatz-Königsklasse sucht wieder ihren Champion: das Rennen um den Titel "Stellplatz des Jahres 2016" ist eröffnet. Und die promobil-Leser sind die Wertungsrichter.
Ein Jahr lang waren promobil-Leser wieder auf allen Stellplätzen unterwegs, und auch die Stellplatz-Redaktion hat viele Anlagen unter die Lupe genommen. Aus der Vielzahl der Stellplätze im deutschsprachigen Raum hat die Redaktion wieder 100 Kandidaten nominiert. Dabei haben wir Wert darauf gelegt, dass bekannte, etablierte Stellplätze durch neue Adressen ergänzt werden. Das müssen nicht immer nur die Premiumanlagen sein. Nicht mehr zur Wahl stehen einige Plätze, die bei der letzten Abstimmung nur wenige Prozentpunkte erreicht hatten.
Vier Kategorien bei der Stellplatz-Wahl 2016
In allen Kategorien finden Sie kommunale Anlagen ebenso wie privat betriebene Plätze. Damit auch die kleineren Stellplätze mit sympathischen Angeboten eine Chance haben, sind die Anlagen wieder nach der Platzgröße gruppiert. In der Kategorie A finden Sie Plätze mit bis zu 30 Stellflächen im Angebot. Die Kategorie B fasst die Kandidaten von 31 bis 50 Stellflächen zusammen, und in der Kategorie C werden diejenigen vorgeschlagen, die 51 bis 80 Mobile aufnehmen. Die Kategorie D schließlich wird von den Vorschlägen gebildet, die mehr als 80 Standflächen für Gäste vorhalten.
Denken Sie bei Ihrer Wahl bitte auch an die neuen, noch weniger bekannten Stellplätze, damit frisches Blut in die Riege der Sieger gelangen kann. Pro Kategorie können Sie einen Ihrer Favoriten wählen. Sie, liebe promobil-Leser, entscheiden da- mit über die Platzierungen in jeder der vier Kategorien. Zusätzlich – und das ist seit letztem Jahr neu – wird eine Fachjury aus der Redaktion promobil in einer Sonderwertung drei weitere Plätze prämieren.
Wohnmobil - Stellplatz - Referenzen-
Hier einige Links zu unserem Wohnmobil-Stellplatz:
Bayerisches Fernsehen -Geld & Leben- 03.09.2012
Campingplatz Wohnmobile

Autor und für Inhalt verantwortlich: Cornelia Meike Stand: 03.09.2012


Das Reisen mit dem Wohnmobil liegt im Trend. Die Urlauber schätzen ihre Freiheit, schnell und spontan an schönen Orten Halt machen zu können. Oft bleiben sie nur kurz, aber wenn es ihnen an einem Platz gefällt, bleiben sie vielleicht doch ein paar Tage.
Immer mehr Gemeinden richten daher Wohnmobilstellplätze ein und versuchen, den Wohnmobilisten ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Denn von zufriedenen Urlaubern profitieren viele im Ort, wie unser Beispiel aus Mainstockheim bei Kitzingen zeigt.

Ohne Werbung erfolgreich

"Die Idee, in Mainstockheim direkt am Main einen Stellplatz einzurichten kam vom Fährmann Jochen Stulier", und die Idee ging bestens auf. Ohne Werbung fanden die ersten Wohnmobile in den Ort, durch den der Fremdenverkehr bislang immer buchstäblich "durchgefahren" ist, in bekanntere Orte wie Kitzingen oder Dettelbach. Für die Gemeinde ein Riesengewinn, nach fünf Jahren bietet sie 40 Stellplätze an und hat bei einer Stellplatzgebühr von 7 Euro pro Mobil alle Investitionen für Stromversorgung, Wasser und Entsorgung schon wieder erwirtschaftet. Mittlerweile bleibt sogar ein Gewinn! Das ist gut für den Fährmann, die Diskussion, den Fährbetrieb zwischen Mainstockheim und Albertshofen einzustellen, gibt es jetzt nicht mehr.
Andere profitieren auch
Auch andere Mainstockheimer profitieren von den Urlaubern: Jasmin Kuhn verkauft am Kiosk auf dem Stellplatz Semmeln und Gebäck, der Koch und Gastronom Martin Geyer, der Schreiner Hans Zepter und der Winzer Gerhard Düchtel.
Erfolgreiche Bilanz Wohnmobil-Stellplatz
Seit 2006 wurde über die Errichtung eines Platzes diskutiert. Am 29. März 2008 entschied sich der Gemeinderat nach teils kontroverser Diskussion für den Platz an der Fähre.

Gleich danach planierte der Bauhof, baute Schotter ein, verlegte Strom, installierte die Ver- und Entsorgungsstation für Frisch- und Abwasser.

Bereits 2 Wochen später standen die ersten Wohnmobile hier. Im Juni 2008 wurde der Platz offiziell eröffnet und fand kurz darauf schon Beachtung in Fachzeitschriften und im Internet.


Rundblick Mainstockheim 01/2010
Bild

Foto: Heiner Tebbe

So fing es an
Zu Gast im Fränkischen Weinland

Mainstockheim 2002: Voller Erwartungen trafen bereits am Mittwoch, den 2.Oktober 2002, elf von dreizehn angemeldeten Wohnmobilen des Karmann Mobil Clubs e.V. in Mainstockheim ein. Am Donnerstag folgte der Rest der Gemeinschaft. Im Nu wurde auf dem idealen Festgelände der Gemeinde eine Wagenburg gebildet.

Der Motor-Yacht Club Ansbach, Eigentümer des alten Fährhauses in Mainstockheim hatte für die Ver- und Entsorgung sein herrlich gepflegtes Gelände zur Verfügung gestellt. Ein zünftiger, feuchtfröhlicher Abend im Clubheim war der Start ins Frankenland.

Die Vorbereitungen des umfangreichen Programms hatten im Vorfeld unser Mitglied Horst Schiffler mit seiner Ehefrau Elfriede getroffen. Eine weitere große Hilfe dabei war das Ehepaar Manfred und Monika Trinklein, seit geraumer Zeit Hospitanten beim KMC Club. Bei angenehmen Temperaturen begann für die 26 Personen der Start zu einer Rundreise ins Frankenland mit einer Weinprobe in den Weinbergen des Winzerhofes Burrlein. Als imposante Kulisse diente dabei das von Mauern umringte Schloss Ebracher Hof.

Mit kompetentem Engagement präsentierte Frieder Burrlein ein schmackhaftes Sortiment des Mainstockheimer Hofstücks.

Nach kurzer Regenerationspause wurde der altehrwürdige Fränkische Gasthof Goldener Löwe aufgesucht. Ein fränkisches Begrüßungsessen beendete den ersten Tag.

Am Freitag wurde der Tilman Riemenschneider Stadt Würzburg ein Besuch abgestattet. Insbesondere der Besuch der Residenz und die anschließende Stadtbesichtigung fand regen Zuspruch. Am Abend ging es in Mainstockheim in den urigen Lamprechtskeller. Bei Musik und Tanz wurde mit fränkischem Bremser und einer entsprechenden Wurst und Käse Brotzeit Lebensfreude pur genossen.
Um 24 00 Uhr wurde mit „brachialer Gewalt„ die stimmungsmäßig überschäumende Veranstaltung beendet. Schließlich musste jeder am nächsten Tag wieder früh aufstehen.

Der Besuch des Maindreieckes war angesagt.
Bevor jedoch Volkach mit einer Stadtführung besichtigt wurde, startete man der Abtei in Münsterschwarzach einen Besuch ab.
Im vor Kurzem mit Prädikaten ausgezeichneten Weingut Rainer Sauer wurde eine qualitativ hoch informative Weinprobe vom Fachmann Dipl.Oenologe Hermann Mengler abgehalten.

Beendet wurde die Gasttour in Franken, wie könnte es anders sein,im Clubheim des MYC Ansbach, Ausgangspunkt unserer Tour.

Das Repertoire unseres Liedgutes erstreckte sich entsprechend der teilnehmenden Personen von „Wo die Nordseewellen.." zur "Berliner Luft" über den "Vater Rhein" zum "Kölner Dom". Das Frankenlied bildete den Abgesang einer gelungenen Veranstaltung.

(Orginalbericht von Horst Schiffler)